Revolverpatronen Kal. 10,4 mm, Randzündung

Modell 1872    

Ordonnanz 72      
 

 

1873 nahm das eidg. Laboratorium in Thun die Fabrikation dieser Einheitspatrone auf. Die in späteren Jahren von der Munitionsfabrik Stahel in Zürich hergestellte Patrone unterschied sich von der Ordonnanzpatrone durch eine Messinghülse und teilweise papierumwickeltes Bleigeschoss. Auf dem Hülsenboden befand sich der Stempel „ St“. (Stahel)

 

Revolverpatronen Kal. 10,4 mm, Zentralzündung

 

Modell 1879  

Ordonnanz 78  

   
 

 

Die vom Bundesrat 1879 zur Ordonnanz erklärte Patrone erhielt die Bezeichnung Revolver-Ordonnanzpatrone 1878. Es ist die erste Ordonnanzpatrone mit Zentralzündung. Zur Vermeidung von Verbleiungen und Verschleimungen des Laufes war das Geschoss mit Papier umwickelt. 1919 Ersatz des Bleigeschosses durch ein Kupfermantelgeschoss.

                            
Revolverpatronen Kal. 7,5 mm

Modell 1881      Ordonnanz 82  Bis  zur endgültigen Einführung der Ordonnanzpatrone fand die Patrone Modell 1881 Verwendung. Die Patronen unterschieden sich lediglich durch eine Fettrille am Geschoss.  
    
Modell 1886   1886 wird durch Bundesratsbeschluss das Blei durch Kupfermantelgeschoss ersetzt. Fabrikationsbeginn der neuen Patrone 1887.

Ordonnanz 82/86 1942 werden zur besseren Befestigung des Geschosses an der Hülse vier Würgungen angebracht.

 

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