Mein Engagement als Pistolen-Instruktor und 300m Schütze liessen bei mir nie Berührungsängste mit Waffen und Munition aufkommen. Im Jahre 1983 habe ich angefangen Munition zu sammeln. Zu diesem Hobby verhalf mir mein Schützenfreund "Guido". Er drückte mir verschiedene Patronen in die Hand. Das war der Beginn einer bis heute anhaltenden Leidenschaft.

Patronensammeln auch nur ein Hobby, oder Munitionitis?

Als nächstes besuchte ich die Waffenbörsen in Herisau, Luzern und Neuenburg. Dort habe ich erstmals Kontakt mit anderen Sammlern aufgenommen. Wegweisend für den Beginn der Sammlung von CH-Munition waren die Waffenbörsen.
    Diese und weitere Kontakte sind äusserst wichtig für eine erfolgreiche Sammlertätigkeit. Aus diesem Grunde entschloss ich mich zur Mitgliedschaft der Europäischen Patronensammlervereinigung (ECRA). Seit 1995 bin ich auch bei der Fachgruppe Schweizer Munition (+ FCHM +).

 
 

 
 

Hier lernte ich, wie eine Sammlung aufgebaut wird. Es geht ja nicht nur um ein Anhäufen von Munition jeglicher Art. Jede Patrone soll einzeln identifiziert werden, das heisst die Patrone wird nach Kaliber, Herstellungsort, Laborierdatum und Verwendungszweck eingeordnet.
    Dazu sind Literatur, Datenunterlagen und eventuell Konstruktionszeichnungen nötig. Sehr gut eignen sich die Waffenbücher vom Verlag Stocker-Schmid in Dietikon. In diesen Werken ist jeweils im Anhang die entsprechende Munition abgebildet sowie mit den technischen Daten versehen.
    Herr Michael Am Ryhn hat speziell für Patronensammler ein sogenanntes Bodenstempel-Lexikon geschaffen; ein für Patronensammler unentbehrliches Hilfsmittel. Besuche von Museen sowie die Ausstellung der MF Thun können ebenfalls eine vorzügliche Hilfe sein.